Wie wir arbeiten

Diese Website macht Aussagen, bei denen ein Fehler teuer wird. Hier steht, wie sie entstehen, wogegen sie geprüft werden und was passiert, wenn eine falsch war.

Von Volkan Alici, Petri-Labs, Hamburg · Stand 2026-09

Wer verantwortet die Inhalte

Petri-Labs ist ein Ein-Personen-Projekt aus Hamburg. Alles, was hier steht, verantwortet Volkan Alici — es gibt keine Redaktionsrunde, keine Gastautoren und keine gekauften Beiträge. Das ist zugleich die ehrlichste Grenze dieser Website: Ich bin Hobbyangler und Softwareentwickler, kein Fischereibiologe und kein Jurist. Wo mein Wissen endet, steht die Fundstelle statt einer eigenen Behauptung, und wo es keine belastbare Quelle gibt, steht das ausdrücklich hin — auch dann, wenn eine Lücke unbefriedigender aussieht als eine plausible Zahl.

Der Bestand umfasst derzeit 121 Fischarten, 27 Angelknoten und die Regelwerke aller 16 Bundesländer. Er wächst langsam und absichtlich: Lieber ein Eintrag weniger als einer, dessen Werte niemand gegengelesen hat.

Woher die Angaben kommen

Je Bestand eine benannte Quelle und ein Rhythmus. Der Sammelstand der Schonzeiten steht aktuell auf August 2026 — abgeleitet aus dem ältesten der 16 Ländereinträge, nicht aus dem jüngsten, damit die Sammelaussage nie besser aussieht als das am längsten ungeprüfte Land.

BestandRhythmusQuelle
Schonzeiten und Mindestmaßejährlich, je Bundesland einzelnAmtlicher Verordnungstext des LandesJede Landesseite nennt Fundstelle, geprüfte Fassung und Prüfdatum. Der Sammelwert auf der Übersicht ist immer das ÄLTESTE Länderdatum, nie das jüngste.
FischlexikonanlassbezogenFachliteratur, Artbestimmung, eigene PraxisBiologische Angaben ändern sich selten. Geprüft wird, wenn eine Art dazukommt, ein Bild getauscht wird oder ein Hinweis eingeht.
AngelknotenanlassbezogenEigene Praxis, Diagramme aus frei lizenzierten BeständenFünf der 27 Knoten haben nachweislich kein frei lizenziertes Diagramm. Das steht auf der Seite, statt eine Skizze anzukündigen.
Gewässerdatenbei jedem Neuaufbau des BestandsWikidata, OpenStreetMap, PEGELONLINEFläche, Länge, Tiefe und Messstelle stammen aus offenen Datenbanken und sind so gut wie diese. Auffällige Größenwerte werden einzeln nachgeschlagen.
Bilderbei jeder Aufnahme, zuletzt vollständig 08/2026Wikimedia Commons und andere frei lizenzierte BeständeJedes Bild ist einzeln mit Urheber und Lizenz nachgewiesen. Erkennbare Gesichter werden unkenntlich gemacht, bevor ein Bild in einen Artikel kommt.

Die vollständige Liste der Verordnungen, Behörden, Datenbanken und Bildbestände steht auf der Quellen-Seite.

Wie geprüft wird

Ein Wert gilt erst als geprüft, wenn drei Dinge notiert sind: die Vorschrift, die geprüfte Fassung und das Datum. Die Fassung ist dabei der Kern der Sache. Bis August 2026 trugen zehn Landesblöcke den Vermerk „amtlich nachgeführt (Stand 2026)“ und enthielten trotzdem 30 falsche Werte — Thüringen lief auf einer Verordnung von 1994, die 2020 abgelöst worden war. Ein Prüfdatum ohne Fassungsangabe ist kein Nachweis, sondern eine Beruhigung.

Neben der inhaltlichen Prüfung laufen maschinelle Gegenproben, die genau die Fehler suchen, die einem Menschen nicht auffallen, weil sie nichts kaputtmachen: eine Zahl, die um mehr als 40 Prozent vom Median der übrigen Länder abweicht; eine Regel, die zwar gepflegt, über den Artnamen des Lexikons aber gar nicht erreichbar ist; eine Adresse, die wegen eines Umlauts nicht ausgeliefert wird; ein Rezept neben einer ganzjährig geschützten Art. Jeder dieser vier Fälle ist hier wirklich vorgekommen.

Bei der Recherche und beim Schreiben nutze ich Software als Werkzeug — für die Auswertung großer Datenbestände, für Gegenproben und für Entwürfe. Veröffentlicht wird eine Angabe erst, wenn sie gegen die genannte Quelle geprüft ist; die Verantwortung dafür liegt bei einer Person und nicht bei einem Werkzeug. Wo eine Aussage von einer KI stammt und nicht nachgeprüft werden kann — etwa die Artvorschläge der Bilderkennung in der App — weist die Oberfläche das aus und nennt ihre Unsicherheit.

Wenn etwas falsch ist

Fehler werden korrigiert und nicht stillschweigend überschrieben. Was vorher falsch war, wird gegen die Verordnung neu gehalten; der Prüfstand auf der jeweiligen Landesseite nennt Fassung und Datum.

Melden können Sie einen Fehler formlos an petri-ki@petri-labs.de oder in der App über den Korrekturhinweis, der direkt an jeder angezeigten Regel hängt und Art, Bundesland, angezeigten Wert und Prüfstand mitschickt — ein Hinweis ohne diese Angaben ist nicht nachprüfbar. Ein gemeldeter Wert ändert sich dabei nicht automatisch: Er bleibt stehen, bis jemand die Verordnung gelesen hat. Was in einen Hinweis gehört, steht auf der Kontaktseite.

Wo bewertet wird — und wo nicht

Eine Fachseite, die nur referiert, ist austauschbar. Deshalb wird hier bewertet: welcher Knoten für Geflechtschnur taugt, welche Rutenklasse zu welcher Methode passt, welcher Köder wann funktioniert und was ich selbst falsch gemacht habe. Solche Abschnitte sind als Empfehlung gekennzeichnet und begründet — eine Empfehlung ist keine Erfindung, sondern eine begründete Auswahl.

Die Grenze verläuft scharf und in eine Richtung: Bewertet werden Gerät, Methode, Köder und Vorgehen. Maße, Schonzeiten, Schutzstatus und Rechtsfolgen werden referiert, mit Fundstelle, und nie „nach meiner Erfahrung“ gebogen. Wo eine Verordnung strenger ist als die verbreitete Praxis, gilt hier die Verordnung.

Womit die Seite finanziert wird

Die Nachschlagewerke sind kostenlos und ohne Konto nutzbar. Getragen werden sie von Anzeigen und von der App Petri-KI, die aus demselben Projekt stammt. Anzeigen werden von einem Werbenetzwerk ausgeliefert; ich weiß vorher nicht, was dort steht, und habe darauf keinen inhaltlichen Einfluss. Umgekehrt hat der Anzeigenerlös keinen Einfluss darauf, was hier geschrieben wird — es gibt keine bezahlten Beiträge, keine Affiliate-Links und keinen Werbekunden, der eine Empfehlung beeinflussen könnte.

Stand dieser Seite: September 2026.