Fischlexikon

121 Fischarten mit Merkmalen, Lebensraum, Köderempfehlung sowie Schonzeit und Mindestmaß als Richtwert – kostenlos und ohne Anmeldung.

Von Volkan Alici, Petri-Labs, Hamburg · Stand 2026-08

Die Art zu kennen ist keine Liebhaberei, sondern die Voraussetzung für jede weitere Entscheidung am Wasser: Mindestmaß, Schonzeit und Entnahmebegrenzung gelten je Art, und wer eine Art verwechselt, wendet die falsche Regel an. Besonders heikel sind Paare, die sich ähneln und unterschiedlich behandelt werden — Rotauge und Rotfeder, Karausche und Giebel, Bachforelle und Bachsaibling, Zingel und der streng geschützte Streber. Jeder Steckbrief hier trägt deshalb einen eigenen Abschnitt zur Abgrenzung von den Verwechslungsarten.

Die Steckbriefe sind nach Gruppen sortiert, die sich in Lebensweise und Angelei deutlich unterscheiden. Raubfische jagen andere Fische und werden überwiegend mit Kunstködern befischt. Salmoniden — Forellen, Saiblinge, Äschen — brauchen kaltes, sauerstoffreiches Wasser und reagieren empfindlich auf Handling im Sommer. Karpfenfische stellen die artenreichste Gruppe im Süßwasser und reichen vom Karpfen bis zum wenige Zentimeter langen Moderlieschen. Meeresfische decken Nord- und Ostsee ab, von Dorsch und Plattfisch bis zu den Arten der norwegischen Fjorde.

Zu jeder Art stehen Merkmale, Lebensraum, Köder- und Geräteempfehlung, Drill und schonendes Zurücksetzen sowie die Bestandslage. Wo die Bundesländer unterschiedliche Regeln führen, zeigt die Artseite zusätzlich eine Tabelle über alle 16 Länder — mit Fundstelle, geprüfter Fassung und Prüfdatum.

Raubfische

Salmoniden

Karpfenfische

Meeresfische

Weitere Arten

Petri-Labs entwickelt außerdem Petri-KI, eine App, die die Art per Foto bestimmt und Schon- und Mindestmaß fürs eigene Bundesland prüft. Mehr über Petri-KI.